Fossilfrei in die Zukunft fahren

Für das ehrgeizige Ziel, innerhalb einer Generation ohne fossile Energieträger auszukommen, stellt Vattenfall nicht nur die eigene Energieproduktion um, sondern möchte auch andere Branchen dabei unterstützen, ihren Co2-Ausstoß zu reduzieren. Beim Zukunftsthema Elektromobilität bringt sich Vattenfall deshalb auf vielfache Art und Weise ein.

Selbst wenn man die Produktion einrechnet, die auch bei Elektrofahrzeugen für eine Emission von Kohlenstoffdioxid sorgen kann, war der durchschnittliche Ausstoß bereits im Jahr 2015 zwischen 12 und 23 Prozent geringer als der eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Das hat das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz errechnet – und prognostiziert noch weitere Fortschritte: 2020 könnten es demnach bis zu 29 Prozent weniger Emissionen sein, die ein Elektrofahrzeug mit sich bringt.

Denn der Strom, der die elektrifizierten Autos und Roller antreibt, kann aus immer nachhaltigeren, fossilfreien Quellen bezogen werden: Wer sein Auto etwa an einer öffentlichen Ladesäule von Vattenfall auflädt, treibt es mit Ökostrom, etwa aus Solar- oder Windkraft an. Zugleich stoßen die Elektrofahrzeuge vor Ort überhaupt keine Abgase aus und sind somit prädestiniert für den Stadtverkehr.

Ein Schlüssel für die Energiewende wird die Elektrifizierung des Verkehrs sein“, glaubt etwa auch Vattenfall CEO Magnus Hall.

Auf der Überholspur

Dennoch dümpelte die Elektromobilität in Deutschland und gerade auch in Großstädten wie Berlin lange Zeit vor sich hin. Gerade einmal 2500 Elektroautos waren 2018 in Berlin zugelassen, vermeldet das Kraftfahrtbundesamt.

Vattenfall_Elektromobilität_Deutschland_Grafik

Nachdem die Zahl der Elektroautos in Deutschland lange stagnierte, prognostizieren Experten einen deutlichen Anstieg in den kommenden Jahren.

Das Hauptproblem ist die fehlende flächendeckende Ladeinfrastruktur. „Hier hat Deutschland definitiv noch Nachholbedarf,“ sagt Vattenfalls Deutschland-Chef Tuomo Hatakka.