Die Zukunft beginnt am Donnerstag

Es ist soweit: Am Abend des 5. September 2019 eröffnet das Futurium und lädt von Donnerstag bis Sonntagabend zum „Fest der Zukünfte“ ein. Es lockt ein vielfältiges Eröffnungsprogramm mit wissenschaftlichen Impulsen, Mitmach-Stationen, Workshops, Spielen, Musik und mehr. Erstmals ist die Ausstellung mit Zukunftsoptionen in den drei Denkräumen Mensch, Natur und Technik zu sehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Astronaut Alexander Gerst sind Festgäste am Donnerstagabend, dem 5. September.

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Ein ganz normaler Donnerstag? Wohl kaum, denn an diesem 5. September eröffnet das Futurium im Zentrum Berlins. Erstmals sind alle Bereiche des Hauses der Zukünfte zu sehen: In der Ausstellung können Besucher spannende Zukunftsoptionen entdecken, sich im Forum in inspirierende Debatten einbringen und im Futurium Lab eigene Ideen ausprobieren. Gemeinsam mit allen Besuchern feiert das Futurium ein großes „Fest der Zukünfte“ zur Eröffnung.

Los geht es am Nachmittag mit einem Festakt für geladene Gäste. Mit dabei sind Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, die Meereis-Physikerin Dr. Stefanie Arndt und der Astronaut Dr. Alexander Gerst. Der Festakt wird als Livestream auf der Website des Futuriums übertragen.

Liebe Enkelkinder, ich muss mich entschuldigen

Emotional und in die Zukunft gerichtet: Auf seiner vorerst letzten Reise ins All sendete Astronaut Alexander Gerst, besser bekannt als Astro Alex, eine Videobotschaft an seine Enkelkinder: „Wenn sich so auf den Planeten runterschau, dann denk ich, dass ich mich bei euch wohl leider entschuldigen muss. Im Moment sieht es aus, als ob wir – meine Generation – euch diesen Planeten nicht im besten Zustand hinterlassen werden.“ Wie können wir den Planeten retten – für unsere Enkelkinder? Auch dazu wird Astro Alex bestimmt auf der Eröffnungsfeier sprechen.

Wie wir leben wollen, geht uns alle an

Dr. Stefan Brandt, Direktor des Futuriums, freut sich darauf, ab 19 Uhr dann gemeinsam mit den Besuchern die Eröffnung des Futuriums zu feiern. „Wir alle können etwas tun, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Es spielt dabei keine Rolle, woher jemand kommt und was jemand mitbringt. Denn die Frage ‚Wie wollen wir leben?’ geht uns alle an.“

Wie werden wir leben? Ein Denkraum: Wir könnten alle zu Cyborgs werden, den schwachen Körper mit Hightech veredeln.

Von A wie Arbeit bis Z wie Zero Waste

Das Eröffnungsprogramm zeigt Zukunftsthemen von A wie Arbeit bis Z wie Zero Waste in der Ausstellung. Besucher können in den Denkräumen Mensch, Natur und Technik spannende Zukunftsoptionen erkunden und eigene Haltungen zu umstrittenen Themen entwickeln.

Warum lohnt es sich, die Zukunft in den Blick zu nehmen? Dazu gibt es im Forum ein Eröffnungsgespräch: Teilnehmende sind die Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer, die Schriftstellerin und Netzexpertin Kathrin Passig und Prof. Dr. Armin Grunwald vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlsruhe.