Die Architektur – form follows future

Vom gegenüberliegenden Spreeufer aus funkelt es wie ein riesiger schwarzer Diamant in der Sonne:
das Futurium, Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude im Herzen Berlins.  Wolken spiegeln sich in den
großen Fensterfronten, und wenn abends die Leuchtstoffröhren im Inneren aufflackern,
wird der skulpturale Monolith plötzlich transparent. Die Architektur des Büros Richter Musikowski sprüht nur so vor Ideen.

Das Futurium

Die Vorplätze: gut bedacht

Wer sich vom Kapelle-Ufer dem Futurium nähert, gelangt auf einen der zwei großen Vorplätze, die von Vordächern überspannt werden. Sie sind von einem einheitlichen Lochmuster überzogen, das sich auch im Inneren des Futuriums wiederfindet. Die Dächer ragen bis zu 18 Meter über die Mauer hinaus – so sind Besucher im Freien und doch geschützt. Hier gibt es Sitzmöglichkeiten, zum Beispiel rund um die blühenden Beete in der Mitte. Dazwischen spielerisch angelegte Wege, Ruhezonen und Schatten spendende Bäume.

Die Fassade: wandelbar in Glas und Metall

Die Fassade besteht aus über 8.000 Kassettenelementen. Die jeweils einen Meter großen Elemente bestehen aus unterschiedlich gefalteten Metall-Reflektoren und keramisch bedrucktem Gussglas. Diese erzeugen ein changierendes, sich mit dem Lichteinfall beständig änderndes Wolkenbild.

Die Fenster: spektakuläre Ausblicke

Zwei große Glasflächen – im Süden 8 x 28 Meter und im Norden 11 x 28 Meter groß – bieten spektakuläre Ausblicke und stellen die ausgestellten Denkräume in Kontext zum gegenwärtigen Stadtraum.

Das Lab: ein Keller für brillante Ideen

Die Ausstellungsfläche im Untergeschoss inszeniert sich als ein unterirdisches Labor mit einer Gesamtfläche von 600 Quadratmetern, in dem die Besuchenden selbst erleben können, wie spannend Zukunftsforschung sein kann. Dunkel eingefärbter Sichtbeton, schwarzer Gussasphaltboden und ein Deckenraster aus 126 Leuchtschirmen verleihen diesem 6 Meter hohen Raum unterhalb des Spreepegels eine besondere Atmosphäre.

Die Ausstellungsfläche: viel Platz für Denkräume

Über die zentrale Treppe oder über den Besucheraufzug gelangen Besucher in den Ausstellungsbereich im Obergeschoss – eine zusammenhängende Fläche mit einer Größe von rund 3.000 Quadratmetern. Die Ausstellung ist in 3 große Denkräume gegliedert, die sich mit 3 zentralen Zukunftsdimensionen beschäftigen: unserem künftigen Verhältnis zur Technik, zur Natur und zu uns selbst.

Die Galerien: freies Schweifen der Blicke

Die Galerien sind stützenfrei vom Dachtragwerk abgehängte Kommunikationsebenen. Durch ihre erhöhte Lage und die großformatigen seitlichen Verglasungen bieten sie reizvolle Blickbezüge in die Ausstellungsbereiche und Außenräume.