Global denken, lokal handeln

Auch in Berlin arbeitet Vattenfall an einem Leben ohne fossile Brennstoffe

So kooperiert Vattenfall in der Hauptstadt mit der traditionsreichen Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM). Wobei Tradition auch hier nicht bedeutet, die Asche aufzubewahren – sondern die Fackel weiterzureichen. Seit der preußische König Friedrich II. 1763 zum Porzellanunternehmer wurde, steht KPM für zeitgemäße und innovative Produktionsweise in vielen Bereichen: Von der Betriebskrankenkasse, die Friedrich für seine Mitarbeiter schon im 18. Jahrhundert einführte, bis zur Verwendung der Dampfmaschine 1797 als erstes Unternehmen im Lande.

Diesem Erbe wird KPM gut 200 Jahre später mit Hilfe von Vattenfall weiterhin gerecht: Die Wärme, die bei der Herstellung des „weißen Goldes“ produziert wird, fließt in das Berliner Fernwärmesystem.

Copyright Vattenfall

Immer wenn in den vier KPM-Brennöfen Porzellan hergestellt wird, wird Wasser auf rund 110 °C erhitzt. Mithilfe einer angeschlossenen Wärme-Rückgewinnungsanlage fließt dieses Heizwasser an den Wärme-Übertrager der Hausübergabestation. Der speist die Wärme ins Berliner Fernwärmesystem ein. Bei der Produktion von drei Currywurst-Schalen aus Porzellan entsteht dabei Wärme für eine CO₂-freie heiße Dusche. Insgesamt liefert KPM durch seine Porzellanproduktion so Energie für 150.000 CO₂-freie heiße Duschen pro Jahr.

Durch die Kooperation mit der Vattenfall Wärme ist die Herstellung unseres Porzellans nun noch effizienter, grüner und auf besondere Weise mit der Infrastruktur unserer Heimatstadt verbunden. Das bedeutet uns viel“, erklärt KPM-Alleingesellschafter Jörg Woltmann – Inhaber KPM Berlin.

Was so einfach wie genial klingt, lässt sich in einer Stadt wie Berlin nicht immer problemlos umsetzen. Da zur sinnvollen Nutzung der Abwärme die Temperaturen und die Hydraulik zusammenpassen müssen, bleiben nur wenige Unternehmen, die in Frage kommen. „Die Kooperation mit KPM soll Signalwirkung haben, weitere Wärmequellen zu integrieren. Jede geeignete Wärmequelle wird besondere technische Herausforderungen offenbaren. Gerade deswegen ist es gut und richtig, das Abwärmepotenzial der Berliner Unternehmen möglichst schnell und möglichst umfassend zu heben“, erläutert Gunther Müller, Vorstandschef der Vattenfall Wärme Berlin.

Startschuss für die Kooperation von KPM/VF

Wenn aus Windenergie Fahrtwind wird

Die e-Roller von Emmy mit Vattenfall-Logo laufen jetzt mit Ökostrom von Vattenfall.

Neue Wege schlägt das Unternehmen zudem beim Thema Mobilität ein. Die wird in den nächsten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen und bietet große Chancen, einen Beitrag zum fossilfreien Leben zu leisten. Das gilt auch im Kleinen. Und darum kooperiert Vattenfall seit kurzem mit dem Start-up Emmy, das Elektro-Roller zur flexiblen Miete anbietet – für Vattenfall Kunden mit besonderen Konditionen.

Die e-Roller von Emmy mit Vattenfall-Aufkleber laufen jetzt mit Ökostrom von Vattenfall.

Foto: emmy/Ben Ballicas

Die schicken Roller, die jetzt mit dem neuen Vattenfall-Logo durch Berlin und Hamburg brausen, laufen mit Ökostrom und sind gerade auch bei jungen Leuten beliebt. Und das lässt auf die nächste Generation hoffen: Junge Menschen, die sich den Fahrtwind um die Nase wehen lassen, nachhaltig mobil sind und so einen Beitrag leisten, dass die Angst vor dem Klimawandel in Zukunft passé sein könnte.